Hartdrehen

Beim Hartdrehen wird das Werkstück nach dem Härtevorgang auf das Endmaß geschlichtet. Hierbei werden sowohl Innen- als auch Außenkonturen mit sehr hoher Maßgenauigkeit und Oberflächengüte erstellt.

Beim Hartdrehen treten hohe Zerspankräfte auf, die eine starke Belastung auf Maschine, Werkstück und Werkzeug ausüben. Daher sollte die Maschine stabil und sicher stehen, und das Werkstück und Werkzeug fest eingespannt sein. 

Vorteile durch Hartdrehen

Das Hartdrehen hat sich in der industriellen Fertigung etabliert. Insbesondere in Serienfertigungen ersetzt dieser Vorgang häufig den Schleifvorgang. Die Vorteile liegen hier in finanziellen Einsparungen bei Maschinen- und Werkzeugkosten, da für das Hartdrehen dieselben Drehmaschinen und meist dieselben Werkzeuge verwendet werden können.  Weitere Vorteile sind zeitliche Einsparungen durch kürzere Rüstvorgänge, sowie das Entfallen von Schleifabfällen. 

  • hohe Maßgenauigkeit & Oberflächengüte
  • kostengünstiger gegenüber Schleifen
  • zeitliche Einsparungen
  • keine Schleifabfälle 

Schneidstoffe beim Hartdrehen

Für das Drehen von gehärteten Werkstücken werden Schneidstoffe wie Schneidkeramik und Bornitrid benötigt. Die Schnittgeschwindigkeiten fallen in Abhängigkeit von der Härte des Werkstoffes geringer aus. Im Durchschnitt liegen diese zwischen 100-250 m/min je nach Hersteller und Schneidstoff.  

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Drehen Grundlagen

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Fachbücher zum Drehen

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